How I edit my photos | part 1

Hi,

da ich in letzter Zeit sehr oft Fragen zu meiner Bildbearbeitung bekomme (und auch schon gebeten worden bin, einen Blogeintrag darüber zu schreiben) zeige ich euch heute, wie ich meine Instagramfotos bearbeite 🙂

Grundsätzlich gibt es 2 verschiedene „Arten“ wie ich bearbeite – entweder rein über die App Instagram oder über die Adobe-Programme Photoshop und Lightroom.
Den heutigen Eintrag widme ich aber erstmal der Bearbeitung ohne irgendwelchen Programmen, da den meisten von euch diese Art wahrscheinlich mehr hilft 🙂
(Part2 kommt vermutlich aber auch noch online )

So nun genug geredet (okay… geschrieben). Los gehts:

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Das hier ist das Ausgangsbild. So hätte ich persönlich das Foto nie gepostet, da es nicht zu meinen restlichen Bildern im Feed passt.

Schritt 1: Wärme
Was bei diesem Bild sofort negativ auffällt? Der Blaustich!
Aus diesem Grund habe ich mich zuerst um die Wärme des Bildes gekümmert und habe diese „raufgedreht“, um das blau zu reduzieren.

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Schritt 2: Sättigung
Wer meinen Instagramfeed kennt weiß, dass mir dieses Bild noch viel zu viel Farbe besitzt 😀 Deswegen habe ich als nächsten Schritt die Sättigung verringert. Dies geschieht bei mir bei JEDEM Foto.

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meistens verpasse ich dem Foto eine Sättigung zwischen -60 und -40

Schritt 3: Hervorhebungen
Im nächsten Schritt kommt eine weitere Funktion, die ich wirklich beim Bearbeiten von jedem Foto verwende, zum Einsatz.
„Hervorhebungen“ ist ein Tool, um das Bild an den hellen Stellen noch etwas aufzuhellen, die dunklen Stellen bleiben aber unverändert.Dies verleiht dem Bild neben einem helleren Gesamtbild auch einen etwas stärkeren Kontrast.

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kommt bei mir oft vor, dass ich die Hervorhebungen auf 100 drehe

Schritt 4: Schatten
Den Gegensatz zu den Hervorhebungen bietet das Tool „Schatten“. Wenn man dabei ins „plus geht“ kann man zum Beispiel Bodenschatten oder Schatten an der Wand verringern. Ich drehe den Schatten aber meistens runter, außer ich mache ein Foto und mein Handy ist irgendwo als Schatten zu sehen (wenn ihr versteht was ich meine haha #erklärungsskills).
Ich liebe den Look des Fotos, wenn Hervorhebungen rauf- und Schatten runtergedreht sind. Das Bild hat dann einen tollen Kontrast und die schwarzen Stellen sind wirklich schwarz und sehen nicht „verwaschen“ aus (praktisch bei schwarzen Jeans 😀 )

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Schritt 5: Schärfe
Was ich auch sehr gerne mache ist die Schärfe zu verstärken. Achtung: Bitte macht das nicht bei pixxeligen Fotos – dann stechen die Pixxel noch mehr raus und die Fotos sehen nach noch, sorry, schlechterer Qualität aus 😀

Aber das Tool ist super, wenn das Bild eine relativ gute Qualität hat und es Details am Bild gibt. Zum Beispiel bei Haaren sieht das ganze ganz gut aus, da diese dann besser zur Geltung kommen 🙂

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Schritt 6: Helligkeit
Wenn mir das Foto trotz der Hervorhebungen-Funktion noch zu dunkel ist, passe ich immer zusätzlich noch die Helligkeit an.

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Schritt 7: Kontrast
Früher habe ich immer darauf geachtet, dass meine Bilder so wenig Kontrast wie möglich haben. Aus diesem Grund habe ich den Kontrast immer extrem verringert.
Mittlerweile gefällt es mir aber um einiges mehr, wenn Fotos kontrastreich sind. Deshalb gibt es bei mir derzeit kaum ein Bild, bei dem der Kontrast nicht verstärkt wurde.

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Schritt 8: Unzufriedensein, Bearbeitung zurücksetzen, neu anfangen
Nein, natürlich sollt ihr das jetzt nicht machen haha, aber bei mir ist dieser Schritt leider  Bestandteil bei 90% der Bearbeitungsvorgänge. Ich bin ziiiemlich kritisch wenn es um Bearbeitung geht und so kommt es vor dass ich manche Bilder wirklich rund 10 Mal bearbeite (und im Endefekkt sehen alle fast gleich aus 😀 ).

Endergebnis: VORHER/NACHHER


Instagram-Hack: 
Früher habe ich meine Fotos immer kurz gepostet und sofort wieder gelöscht, damit sie bei meinen Fotos gespeichert sind. Also, sorry falls es jemanden aufgefallen ist und ich genervt habe 😀
Naja mit der Zeit bin ich dann auch schlauer geworden und habe bemerkt, dass wenn ich beim Posten Flugmodus einschalte, das Foto zwar gespeichert ist, aber nicht gepostet wurde. Ja ich weiß, die meisten von euch werden den „Trick“ wahrscheinlich schon längst kennen, aber trotzdem wollte ich ihn mitteilen, da er damals eine echte Bereicherung für mich war haha

| EDITING MAKES OR BREAKS THE PHOTO |  Ob meine Art des Bearbeitens „schön“ ist oder nicht sei dahingestellt, aber meiner Meinung nach macht die Bearbeitung SEHR viel bei einem Foto aus.

Abschließend lässt sich außerdem noch sagen, dass JEDES Foto einzigartig ist und somit auch individuell bearbeitet werden muss. Bei manchen muss man die Wärme verstellen, bei manchen nicht. Manche haben schon ausreichend Kontrast, manche nicht. Und so weiter.

Ich hoffe trotzdem ein paar von euch helfen zu können 🙂

– leni
„the photo is made in the editing room“ 


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