Wie die FashionWG meine Meinung zu WGs veränderte

Lifestyle

Meine engsten Freunde wissen: Eine WG wäre für mich eigentlich nie in Frage gekommen. Von Anfang an stand fest, nach der Matura möchte ich ausziehen, und zwar in meine EIGENE Wohnung. Ganz alleine.

Wenn mir jemand vorgeschlagen hatte in eine WG zu ziehen da es ja so viel günstiger ist und praktischer und blabla verdrehte ich nur die Augen und antwortete mit „AUF KEINEN FALL!“

Viele von euch wissen vielleicht auch, dass ich im Sommer 1 Monat in Wien ebenfalls in einer WG gewohnt habe. Als ich meiner besten Freundin von meinem glorreichen und spontanen Entschluss mit der Zwischenmiete erzählte meinte sie nur: „LOL du und WG? Viel Spaß!“ Und obwohl meine beiden Mitbewohnerinnen so gut wie nie da waren, war es mir jedes mal unangenehm wenn ich ihnen zufällig in der Küche begegnete. Dieser aufgezwungene kurze Smalltalk, dieses gekünstelte anlächeln. Ich sags euch, MEIN PERSÖNLICHER ALPTRAUM HAHAH. Genau aus diesem Grund war ich erstens froh, dass meine Mitbewohnerinnen echt kaum da waren und zweitens fest davon überzeugt, mir danach alleine eine Wohnung zu besorgen.

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der beste Teil der ganzen Wohnung? MEIN BETT HAHAH <3333

Umso erstaunter war ich von mir selbst, dass ich mich sofort beworben habe als ich von der Fashion-WG erfahren habe. WG! Aber bei dieser Art von WG hatte ich von Anfang an ein gutes Gefühl, and i doooon’t know why? Vielleicht, weil ich mich schon beim Casting auf anhieb mit allen gut verstanden habe? Vielleicht, weil ich wusste, dass wir alle die selben Interessen teilen? Vielleicht, … Okay nein ich weiß es wirklich nicht 😀 Es war halt einfach so, und um ehrlich zu sein, ich muss gestehen: ICH LIIIIEBE DAS WG-LEBEN. (Oh mein Gott, ich kann nicht glauben, dass ich das gerade schreibe und auch zu 100% so meine haha. Hätte mir das jemand vor ein paar Monaten gesagt, hätte ich wahrscheinlich zu lachen begonnen, aber that’s it.)

Genug geredet (oder besser gesagt geschrieben haha): Nun möchte ich euch natürlich auch nicht jene Gründe vorenthalten, weshalb sich meine Einstellung gegenüber WGs völlig verändert hat:

  • Keine Langeweile – Kein „einsam-fühlen“
    Vorausgesetzt, jemand von den Mitbewohnern ist zuhause, gibts sicher immer jemanden der für gemeinsames herumgammeln oder das ein oder andere Glas Wein zu haben ist 😀
    Und obwohl ich früher immer dachte, dass man in einer WG sowieso nicht seine Ruhe haben kann, kann man das seeehr wohl. (i don’t know wieso ich das gedacht habe, hat ja eh jeder sein eigenes Zimmer hahah)
  • Gemeinsames Kochen – Gemeinsames Essen
    Für mich als riiiichtig fauler Mensch, ist es natürlich echt toll, wenn man nicht alleine kochen muss (oder noch besser – bekocht wird. Großes Dankeschön an meinen lieben Mitbewohner hahah <3). Und ganz ehrlich: Mit Freunden schmeckt das Essen doch gleich viel besser, als alleine vorm Laptop oder Fernseher.

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  • Ahhh ist es nicht praktisch, immer jemanden in der Nähe zu haben, der Fotos für Instagram machen kann? Statt Instagram-husband also Instagram-flatmates 😀 Glaub mehr muss ich dazu nicht sagen, ihr wisst bescheid hahah

 

  • Das Wort Instagram-flatmates führt mich gleich zum nächsten Punkt, der zwar nicht auf jede WG zutrifft aber auf unsere ganz bestimmt 😀
    Man kann ganz ungestört von irritierten Blicken, diese „komischen“ Gespräche über Instagram, Likes & Co führen, ohne gleich als „likegeil“ eingestuft zu werden 😀

 

  • Und, dass es logisch ist vor dem Essen noch 3784 Fotos aus allen möglichen Winkeln zu schießen, bevor man verzweifelt feststellt, dass entweder das Essen doch nicht so lecker aussieht, oder man einfach kein fotografisches Talent hat, muss ich ja wahrscheinlich eh nicht erwähnen 😀 (wenn man meine Snapchat und/oder Instagram Stories verfolgt hahah – food everywhere)Foto 11.10.17, 18 01 46
  • Auch wenn wir erst ungefähr 2 Wochen zusammenwohnen, haben wir schon einen unglaublich starken Zusammenhalt und unterstützen uns wo es nur geht. Sei es bei privaten Problemen, bei der Jobsuche, beim Netzwerken oder was auch immer.
    Außerdem fühlt es sich an, als würden wir uns schon ewig kennen – in einer WG lernt man Menschen auf eine ganz andere Art und Weise kennen, und vor allem ist es schön zu merken, wie aus (mehr oder weniger) fremden Mitbewohnern Freunde werden ❤

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Allem in allem kann ich sagen, ich bin unheimlich froh darüber, ein Jahr in dieser WG verbringen zu dürfen und vor allem – mit diesen tollen Menschen! Und wenn ich eines aus dieser Situation gelernt habe, dann das man keine Vorurteile gegenüber Dingen haben soll, die man nicht kennt – so wie bei mir mit dem WG Leben.

-leni

 

 

 

 

 

 

 

3 Gedanken zu “Wie die FashionWG meine Meinung zu WGs veränderte

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