German Press Days | Was macht man da eigentlich?

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Wie ihr vielleicht gerade mitbekommen habt, bin ich derzeit in Berlin bei den German Press Days. Okay, ich bin mir sicher, jeder der mir auf Instagram folgt hat es mitbekommen hahah – sorry for that story spam bros.

Naja egal jetzt, viele haben mich gefragt „Was sind denn eigentlich die German Press Days und was macht man da so?“

Also die GPD sind eine B2B Veranstaltung, welche von 3 großen PR-Agenturen gemeinsam (FakePR, OntimePR und SilkRelations) erstmals 2007 ins Leben gerufen wurde. Gestartet hat das ganze, um vorrangig Journalisten über die Trends der nächsten Saison aufzuklären. Doch immer mehr wurden auch Blogger und Influencer in der Marketingwelt beliebt, und so ergab es sich, dass die GPD auch für Blogger zugänglich wurden.

Also strömen zweimal jährlich Blogger, Journalisten & Co aus den verschiedensten Ländern (also wir haben zumindest Österreicher, Schweizer, Deutsche und Luxenburger getroffen) nach Berlin, um sich zwei Tage lang entweder von der neuen Spring/Summer Kollektion oder der Autumn/Winter inspirieren zu lassen.

Aber was genau macht man da jetzt so?
Eigentlich macht man nichts anderes, als zwei Tage lang von PR-Agentur zu PR-Agentur hetzen, das leckerste Essen zu genießen, die coolsten neuen Teile von tollen Marken zu bestaunen und sich über mögliche Kooperationen zu unterhalten 😀 

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Aber jetzt mal genauer haha: Auf der offiziellen Seite der German Press Days findet man alle teilnehmenden PR-Agenturen sowie die Marken, die sie vertreten. Dort sucht man sich einfach die raus, die einem besonders zusagen, und besucht sie dann eben in ihrem Showroom. (Falls ihr keine Einladung bekommen habt, einfach hinschreiben! Die freuen sich ohnehin über mehr Besucher, denke ich.)

Dort angekommen wird man dann erstmal nett begrüßt (meistens jedenfalls :D) und durch den Showroom geführt. In den einzelnen Showrooms gibt es dann immer so Art „Stände“ mit den jeweiligen Marken. (Ihr könnt euch das so vorstellen, wie eine kleine, etwas intimere Messe eigentlich). Fast immer sind auch Vertreter der einzelnen Marken und Unternehmen in den Showrooms anwesend und geben Infos zu den neuen Kollektionen. Das coole ist ja, dass eigentlich alle Produkte die man auf den Press Days sieht, erst in der nächsten Saison rauskommen und somit noch „top secret“ sind. Viele Teile darf man deshalb auch gar nicht fotografieren, zB. von größeren Marken wie Puma.

foto-20-10-17-13-49-35Aber es ist dort keinesfalls nur Fashion vertreten, sondern auch Accessoires, Food, Technik, Interior, Tourismus usw. Es wird sowieso bald noch ein zweiter Beitrag kommen, mit meinen Lieblingsagenturen und Teilen, die ich so entdeckt habe 🙂

Außerdem gab es bei jeder, aber wirklich JEDER, Agentur ein großes Buffet mit dem geilsten Food überhaupt (for free hehe :D), weshalb ich wirklich 2 Tage durchgegessen habe und auch kaum Geld gebraucht habe yayyy

Aber nicht nur das Essen und die neuen Kollektionen sind einen Besuch bei den German Press Days wert, sondern auch weil es kaum eine bessere Möglichkeit gibt um zu Networken – egal ob mit den Agentur-Mitarbeitern oder den Mitarbeitern der einzelnen Unternehmen. Man kommt einfach so easy mit allen ins Gespräch und schon bald kommt auch die Frage „Und hast du vielleicht eine Visitenkarte für mich?
Da ich niemals daran gedacht habe, dass ich sowas jemals brauchen würde, hatte ich natürlich keine – weshalb ich mir dann extra dickes, weißes Papier gekaufte habe und mit Kugelschreiber meine eigenen Visitenkarten kritzelte. Höchst professionell würd ich sagen 😀 Aber den ein oder anderen konnte ich somit zum Schmunzeln bringen oder ein „sehr authentisch“ entlocken. Ob gut oder schlecht sei dahin gestellt, aber meine Visitenkarte sticht auf jeden Fall heraus und bleibt einem im Gedächtnis haha

Sobald man also die neuen Kollektion durchgeschaut hat, das Catering quer durchgetestet hat und die ein oder andere Visitenkarte ausgetauscht hat, geht es weiter zur nächsten PR-Agentur.

Achja fast vergessen: Was man auch noch so macht auf Press Days? GENAU, GOODIEBAGS ABSAHNEN HEHE 😀

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Mein Fazit: Egal wie anstrengend die Press Days in Berlin waren, es war es auf jeden Fall wert und ich würde sie jedem Blogger weiterempfehlen!

PS: Man glaubt es gar nicht, aber 2 Tage von 10-18:00 Uhr herumzulaufen, immer freundlich zu sein und kaum zu sitzen oder zu entspannen IST MEGA ANSTRENGEND – vor allem wenn man am selben Tag um halb 3 Uhr morgens aufsteht, um nach Berlin zu fliegen 😀

Also im Frühling finden dann die nächsten German Press Days statt, nämlich für die AutumnWinter-Collection18, und ich hoffe 1. dass ich auch wieder dort sein kann und 2. vielleicht ein paar von euch dort zu treffen!

– leni

2 Gedanken zu “German Press Days | Was macht man da eigentlich?

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